Machbarkeitsstudie zum „Bigge Themen-/Erlebnisweg“

Zu dem von der UWG-Ratsfraktion vorgeschlagenen LEADER-Projekt „Bigge – Themen- und Erlebnisweg“ liegt mittlerweile das Ergebnis der von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie vor.

Ohne einer abschließenden Bewertung durch Verwaltung und Politik vorzugreifen, gibt die Studie aus unserer Sicht brauchbare Empfehlungen zur Umsetzung von  Gestaltungsvorschlägen.

Die Wendener Hütte soll, so der Gutachter, als Alleinstellungsmerkmal als älteste Holzkohlehochofen gezielter herausgestellt und beworben werden

Welche Maßnahmen realisiert werden, und gebündelt als konkretes LEADER-Projekt offiziell eingereicht werden,  muss vom Gemeinderat beschlossen werden. Zuvor sind noch komplexe Detailfragen zu klären.

Klicke zu Bigge Projektvorschlag 15. 03. 2017

Der „Wendener 20 Punkte – Plan“

Im Juli 2016 stellten die Wendener Ratsmitglieder Bernd Arns, Wolfgang Solbach, Thorsten Scheen, Sibille Niklas und Uli Heinrich (der den Anstoß dazu gab) 20 Vorschläge zur Verschönerung  und städtebaulichen Fortentwicklung ihres Heimatortes zusammen.   Diese „politischen Repräsentanten“ des Ortes sehen eine ihrer  politischen Aufgaben darin, die Attraktivität des Zentralortes Wenden für Bewohner, Einzelhandel, Gewerbe und Besucher zu verbessern (ohne die Belange anderer Ortschaften zu vernachlässigen!).

Die in Wenden an der Ecke Hauptstr./Hünsborner Str. liegende Freifläche steht im Eigentum der Gemeinde. Die ungepflegte Wiese soll für die Nutzung durch die Bevölkerung sinnvoll gestaltet werden.

Das gilt in besonderem Maße entlang der Hauptstraße, die als „Schaufenster“ das Ortsbild besonders auffallend prägt. Eine aufwertende städtebauliche bzw. architektonische Gestaltung wäre wünschenswert, zumindest sollte mit Verschönerungsmaßnahmen  angefangen werden (auch auf Privatgrundstücken).

Unter anderem werden bauliche, verkehrliche und „optische“ Verbesserungen angesprochen sowie die Gestaltung des öffentlichen Raums, einschließlich die Weiterentwicklung des  Wendebachtales. Inwieweit die „Alte Mühle“ von der Gemeinde erworben und umgestaltet werden könnte, was aus Sicht der Wendener Ratsmitglieder wünschenswert wäre, bedarf noch näherer Prüfung.

Mit dem Bürgermeister  und  der  (Bau-)Verwaltung ist die Vorschlagsliste besprochen und abgestimmt worden (Machbarkeitsprüfung). Einzelne Maßnahmen sollen, sofern erforderlich nach einem Beschluss durch politische Gremien, nach und nach praktisch umgesetzt werden. So befasst sich der Bau- und Planungsausschuss am 10. Mai 2017 erstmals damit.

Die Initiative der örtlichen Ratsmitglieder zeigt, es müssen nicht extra  „teure“ Gutachter beauftragt oder Studien einer Uni eingeholt werden, um zu sehen, was „vor unserer Haustür“ gut oder schlecht bzw. erhaltenswert oder veränderbar ist!