Gerhard Jung erhält Kulturpreis

Für seine großen Verdienste um den Karneval erhielt Gerhard Jung am 26. Januar 2017 von Bürgermeister Clemens den Kulturpreis der Gemeinde Wenden überreicht. Seit 37 Jahren ist der Schönauer in den verschiedensten Funktionen im Karnevalsverein Schönau-Altenwenden aktiv.

Neben dem Karneval engagiert sich Gerhard Jung seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik. Er gehörte im Sommer 1999 zu den „Gründungsvätern“ der UWG Wenden, deren 2. Vorsitzender er zurzeit ist. Zudem ist er Mitglied der UWG-Fraktion im Kreistag und vertritt die UWG als Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bildung und Soziales der Gemeinde Wenden.

Herzlichen Glückwunsch, Gerhard, für Deine Ehrung. Du hast sie wahrlich verdient! Und ein Dankeschön für Dein sehr reges und zuverlässiges kommunalpolitisches Mitwirken in der UWG Wenden!

Initiative der UWG: Eislaufen im Wendebachtal

Wenden: „Bürgermeister lässt Idee umsetzen: Bauhof errichtete (Eis-)Bahn auf Skateranlage“

Sie gaben der Eisbahn den letzten Schliff: Sandro Kinkel und Patrick Orbach vom Bauhof und Torgen Mörschel, FDL Tiefbau bei der Gemeinde Wenden (Quelle: yve, SZ v. 20-01-2017)

„Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger einladen, im Wendebachtal eine Runde Schlittschuh zu laufen, Pirouetten zu drehen oder eine Partie Eishockey zu spielen“, so Bürgermeister Clemens (Siegener Zeitung am 19. 01. 2017).

Die Idee dazu hatte die UWG-Fraktion. Auf ihren Antrag beschloss der Gemeinderat bereits am 19. Februar 2013:

„Es ist zu prüfen, ob im Wendebachtal ein Flachwasserteich angelegt werden kann, um dort im Winter eine Eisbahn fürs Schlittschuhlaufen anbieten zu können“.

Das Anlegen eines Flachwasserteiches, in dem Kinder im Sommer auch plantschen könnten, soll (leider) nicht möglich gewesen sein. Stattdessen wurde „ersatzweise“ die Skaterbahn an der Schönauer Straße baulich so nachgerüstet, dass die etwa 350 m² große Fläche geflutet und bei Minusgraden als Eisbahn genutzt werden kann.

Wir danken Herrn Bürgermeister Clemens, dass er die Anregung der UWG-Fraktion aus dem Jahr 2013 , in Wenden eine Möglichkeit zum Eislaufen zu schaffen,  in die Wirklichkeit umgesetzt hat.

 

 

Haushaltsberatung 2017

Am Donnerstag, 19. Januar 2017, um 17.30 Uhr, trifft sich die UWG-Fraktion in ihrem Fraktionszimmer im Rathaus zur Beratung über den Haushaltsentwurf 2017. Der dazu eingeladene Kämmerer der Gemeinde, Herr Thomas Munschek, wird wesentliche Eckpunkte des umfangreichen Zahlenwerkes erläutern und steht für die Beantwortung von Fragen zur Verrfügung.

Spätestens in der Fraktionssitzung am Dienstag, 07. Februar 2017, wird die Fraktion ihre Positionen über den Haushalt festlegen und über mögliche Anträge beschließen, die in der „Haushaltssitzung“ des Gemeinderates am 15. Februar 2017 gestellt werden sollen.

Zu allen öffentlichen Themen sind Gäste gerne willkommen!

Gemeinde als Projektträger von LEADER-Projekten

Aus der Gemeinde Wenden sind bislang folgende LEADER-Projekte vorgeschlagen worden:

 

  • Freilandlabor FLEX, Schönau
  • Antoniuspark, Gerlingen
  • Waldkindergarten, Wenden
  • Wendebachtal, Wenden
  • Generationentreffpunkt, Dörnscheid
  • BiggeBuch, Heid
  • Pumptrack-Bahn, Gerlingen
  • Erlebnisraum Bigge – Wasserthemenweg (Vorschlag der UWG-Ratsfraktion)

Den LEADER-Projekten wird große Bedeutung für die infrastrukturelle Weiterentwicklung unserer Gemeinde beigemessen. Aus diesem Grund hat schon der Alt-Bürgermeister Peter Brüser wie jetzt auch sein Amtsnachfolger Bernd Clemens bei vielen öffentlichen Gelegenheiten, z. B. in Bürgerversammlungen,  für die Beteiligung an LEADER geworben.

Richtigerweise sind eben wegen der Wichtigkeit von LEADER bisher alle damit zusammenhängenden Angelegenheiten im Gemeinderat behandelt bzw. beschlossen worden.

Auf Antrag der UWG-Fraktion beschloss der Gemeinderat am 14. 12. 2016, dass er, und nicht der vom Bürgermeister vorgesehene Haupt- und Finanzausschuss entscheiden wird, ob im begründeten Fall die Gemeinde als Projektträger eines LEADER-Projekts agiert.

Die Zuständigkeit des Rates ergibt sich aus dessen Budgetrecht („Hoheit über die Gemeindefinanzen“), argumentierte die UWG-Fraktion. Schließlich kommt die Gemeinde als Projektträger auch als Kostenträger in Betracht. Die Übernahme eines Eigenanteils von 35% der Projektkosten bei max. 65% EU/-Landes-Förderung ist obligatorisch.

Gleichzeitig beschloss der Gemeinderat eine Anschubfinanzierung von 3.000 Euro je LEADER-Projekt.

Darüber hinaus verleiht eine  Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates dem jeweiligen LEADER-Projekt eine der Sache angemessene politische Gewichtung in der Öffentlichkeit.

Veröffentlicht unter LEADER