Initiative der UWG zum Radwegebau

Das  Land NRW stellt in diesem Jahr 2016 9,4 Mio.  Euro unter anderem für Radwege an Landesstraßen zur Verfügung.  Aus diesem Anlass  richtete die UWG-Fraktion am 05. Juli 2016 über den Bürgermeister Clemens einen Prüfauftrag an die Verwaltung,  ob überhaupt ggf. unter welchen Voraussetzungen  aus diesem „Topf“ Mittel für den Lückenschluss des Radweges Gerlinger Mühle zu bekommen sind. Bekanntlich endet (bzw. beginnt) der Radweg unter der Autobahnbrücke.  Radfahrer (Kinder!) sind genötigt, auf der vielbefahrenen Landstraße 512 zu fahren. Bisherige Planungen zum Lückenschluss  wurden wegen zu hoher Kosten nicht weiter verfolgt.

In diesem Zusammenhang sollte die Verwaltung nochmals den Lückenschluss des Radweges an der Elbener Straße Richtung Schönau prüfen.  Laut BM Clemens werden derzeit Grundstücksverhandlungen durch den Kreis Olpe geführt, weil es sich bei der Elbener Straße um eine Kreisstraße handelt.

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Vorne rechts im Bild endet der Radweg aus Wenden kommend, Weiterfahrt nur über die Elbener Straße in Ri. Schönau, Weiterbau scheiterte bisher an erfolglosem Grunderwerb eines „Wiesenstreifens“

Erfreulich ist die Fertigstellung des Radweges in Altenhof zwischen L 714 (Landstr. Ri. Kreuztal) und der Schillerstraße. Die UWG-Fraktion hatte seinerzeit den Ausbau beantragt.

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Radweg Altenhof vor Ausbau

Fehlender Radweg entlang  der Ortsdurchfahrt Wenden

Radfahren ist lediglich auf dem Gehweg erlaubt. Das darauf farblich abgesetzte Pflaster soll wohl eine Art „Radfahrstreifen“ sein, der ist jedoch viel zu schmal und alle 50 Meter steht noch ein  Laternenpfahl drauf. So fehlt ein Anreiz für autofreie Nahmobilität mit dem Fahrrad. Der gesamte Straßenzug müsste umgebaut und die Verkehrsflächen für die unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer (Kraftfahrzeuge, Radfahrer, Fußgänger) neu gestaltet werden. Aber was geschieht mit den Parkstreifen beidseits der Hauptstraße!? Umwandeln in Radwege? So eine „revolutionäre“ Maßnahme ließe sich wohl kaum realisieren.

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