UWG gibt Anstoß für geplanten Gehwegbau am Marktplatz in Wenden

Gehwege am Marktplatz von hobö

Besonders bei größeren Fahrzeugen wird es eng und gefährlich für Fußgänger auf der Bergstraße. Eine hohe Anzahl von Omnibussen- Schulbusse und Linienbusse (R 51)- belasten die Bergstraße. Links an der Mauer ist ansatzweise die Marktplatz-Treppe zu sehen. Foto: hobö Siegener Zeitung 16. 04. 2016

Im engen und unübersichtlichen Kurvenbereich der Bergstraße in Wenden im Bereich des Marktplatzes und der Bäckerei Junge fehlen (beidseitig) Gehwege. Für Fußgänger kann zu gefährlichen Situationen kommen, wenn sie wegen parkender Fahrzeuge auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Dies ist speziell mit Kinderwagen und Rollatoren riskant. Viele Fußgänger nutzen daher immer mehr den Markplatz. Mit Kinderwagen oder Rollatoren ist dies wegen der Treppe jedoch nicht möglich.

Auf diese unbefriedigende Situation hatte der UWG-Fraktionsvorsitzende Ulrich Heinrich den Bürgermeister  im vergangenen Februar (mit Fotos) hingewiesen und eine Rampe neben der Treppe angeregt, um den Marktplatz auch mit Kinderwagen und Rollatoren barrierefrei begehen zu können.

In der Sitzung des Bau- Planungsausschusses am 15. 4. 2016, in der im Zusammenhang mit dem Straßensanierungsprogramm 2016 auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit beschlossen wurden, machte das UWG-Ausschussmitglied Ulrich Heinrich nochmals den unbefriedigenden Zustand deutlich und mahnte die Rampe an.

Eine solche sei wegen des starken Gefälles an der Treppe nicht möglich, erklärte Herr Mörschel, Fachdienstleiter Tiefbau bei der Gemeinde Wenden. Stattdessen schlug er vor, in diesem Bereich an beiden Seiten der Bergstraße Gehwege zu bauen, die mit Bordsteinen von der Fahrbahn abgegrenzt werden sollen. Er habe schon entsprechende Gespräche mit dem Kreis Olpe geführt, der Straßenbaulastträger für diese Kreisstraße ist.

Mit dieser Maßnahme, letztlich von der UWG angestoßen, würde die Verkehrssicherheit sowohl für Fußgänger als auch für Kraftfahrer wesentlich verbessert.