Bernd Clemens neuer Bürgermeister

 

Die BM-Wahl ist gelaufen. Der Sieger heißt Bernd Clemens. Der bisherige Kämmerer der Gemeinde Wenden wird deren neuer Bürgermeister. Herzlichen Glückwunsch!

Besonderer Dank gilt unserem UWG-Kandidaten Thorsten Scheen. Der mit Unterstützung der UWG-Ratsfraktion einen sehr engagierten Wahlkampf mit hohem persönlichen Einsatz geführt hat. Umso größer ist die Enttäuschung über sein unerwartet schlechtes Wahlergebnis mit nur 7,6% aller Wählerstimmen.

Am 21. 10. 2015 wird Bernd Clemens offiziell in sein neues Amt als Bürgermeister eingeführt. Wir wünschen ihm in seiner dreifachen Funktion als Chef der Verwaltung, Vorsitzender des Gemeinderates und Repräsentant der Gemeinde viel Erfolg und immer eine glückliche Hand bei den vielfältigen Herausforderungen, die er zusammen mit dem Gemeinderat zu lösen haben wird. Die UWG-Fraktion wird konstruktiv mit BM Bernd Clemens zusammenarbeiten.

UWG für die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Bürgermeister Brüser

Nach der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen kann die Gemeinde Persönlichkeiten, die sich um sie besonders verdient gemacht haben, das Ehrenbürgerrecht verleihen. Diese höchste Auszeichnung, die die Gemeinde vergeben kann, ist nicht auf Ehrenamtliche beschränkt. Auch Bürgermeister können so geehrt werden, und sind es auch schon.
Ein Bürgermeister nimmt kraft seines Amtes eine kommunale Führungsrolle ein. Diese hat Peter Brüser aus unserer Sicht engagiert und erfolgreich ausgefüllt. Dass unsere Gemeinde vergleichsweise gut dasteht, ist in großem Maße auch seinem Wirken zu verdanken.
Es würde hier zu weit führen, näher auf die vielfältigen kommunalen Aufgaben und Handlungsfelder einzugehen, in denen Peter Brüser Akzente gesetzt hat.
Besonders hervorzuheben ist, dass er, im Gegensatz zu manchem anderen ausscheidenden Bürgermeister, eine kerngesunde Gemeinde hinterlässt, die kaum Schulden, dafür aber 18 Mio. € auf dem Konto hat.
So bleibt gerade in Zeiten hoher finanzieller Belastungen der Kommunen die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde mit ihren insgesamt angenehmen Lebensumständen gesichert. Dies kann man gar nicht genug hoch einschätzen.
Die Sport-, Kultur- und Vereinsförderung hatte für Peter Brüser einen sehr hohen Stellenwert. Für die Anliegen der Vereine zeigte er stets Verständnis. Ebenso hat er das ehrenamtliche Engagement in der Bevölkerung immer wieder hervorgehoben und unterstützt.
Peter Brüser hat offensichtlich als Chef der Verwaltung, Vorsitzender des Gemeinderates und Repräsentant der Gemeinde immerhin drei Viertel der Wählerinnen und Wähler voll überzeugt. Nicht umsonst wählten sie ihn 2009 mit „traumhaften“ 78% wieder zu „ihrem“ Bürgermeister. Er erreichte mit weitem Abstand das beste Ergebnis aller Bürgermeister im Kreis Olpe.
Nach alledem waren wir uns in der UWG-Fraktion allesamt schnell einig, geschlossen für die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Bürgermeister Peter Brüser zu stimmen. Eine geheime Abstimmung war bei uns kein Thema.
Kurz vor der Stimmzettelabgabe haben wir drei anwesende UWG-Fraktionsmitglieder (Uli Heinrich, Thorsten Scheen und Heinz Zimmermann, Heike Quast fehlte urlaubsbedingt) uns nochmals über das vereinbarte „Ja“ verständigt.
Dass wider Erwarten die notwendige 2/3-Mehrheit für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft nicht zustande kam, bedauern wir sehr. Bei einer offenen Abstimmung hätte den allermeisten „Brüser-Gegnern“ höchstwahrscheinlich der Mut für ein „Nein“ gefehlt.
Selbstverständlich sind geheime Abstimmungen grundsätzlich legitim und ein demokratisches parlamentarisches Mittel. Speziell in diesem Fall jedoch war deren Durchsetzung mit der CDU-Mehrheit gegen die Stimmen von SPD, UWG und Grünen politisch unklug und ließ Weitsicht auf mögliche – und tatsächlich eingetretene – negative Folgen (auch für die eigene Partei!) vermissen.
Jedenfalls hat Peter Brüser so einen Abschied aus seinem Amt nicht verdient. Die Fraktionen sollten unbedingt noch einen gemeinsamen Weg für eine angemessene und akzeptable Beendigung der jahrzehntelangen guten Zusammenarbeit suchen. Man sollte nicht im Unfrieden „auseinandergehen“. Schließlich haben 20 Ratsmitglieder für seine Ehrung gestimmt.

 

Endspurt im Bürgermeister-Wahlkampf

In fünf Tagen – am Sonntag, 13. 09. 15 – wird ein neuer Bürgermeister gewählt. Unser UWG-Kandidat Thorsten Scheen hat einen sehr engagierten Wahlkampf geführt, unter anderem an einem Samstagvormittag vor dem Dornseifermarkt in Rothemühle um Stimmen geworben. Mit fast allen Kunden des Marktes kam er ins Gespräch. Die direkte Kontaktaufnahme und persönliche Vorstellung kamen bei den Passanten gut an.

Also: Am 13. 09. unbedingt wählen gehen und das Kreuz bei Thorsten Scheen machen!

UWG Stand Rothemühle Lärmschutz Ottfingen 005

Unterstützt wurde Thorsten Scheen von UWG-Ratsherrn Heinz Zimmermann, UWG-Vorstandsmitglied Guido Pasternack (Foto) sowie zeitweise von der UWG-Ratsfrau Heike Quast und dem UWG-/Fraktionsvorsitzenden Uli Heinrich.