UWG engagiert sich für LEADER

Im Rahmen der EU-Förderperiode 2014 – 2020 haben  die vier Kommunen Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden beschlossen, sich als sogenannte LEADER-Region zu bewerben.  Ein regionales Entwicklungskonzept soll entworfen werden.  Gefragt sind dafür engagierte Menschen aus Vereinen, Unternehmen, Landwirtschaft, Kommunen, regionaler Politik und Bürgerschaft, die sich gemeinsam und als Region für die Entwicklung ihrer ländlichen Ortsteile und Dörfer einsetzen. Die Gemeinde Wenden will im Handlungsfeld „Lebensqualität im Dorf“ das Wendebachtal weiterentwickeln und als Starterprojekt Anfang Februar 2015 präsentieren.  Wendebachtal

Aus der UWG-Ratsfraktion haben Heike Quast am 01. 10. 2014 (in Wenden) und Uli Heinrich am  21. 10. 2014 (in Drolshagen) an den Bürgerworkshops teilgenommen und dabei erste Vorschläge für den Ausbau des Wendebachtals eingebracht. Die UWG-Fraktion wird auch weiterhin den Entwicklungsprozess unterstützen und brauchbare Anstöße geben.Jedenfalls soll die Talaue viel  attraktiver werden als nur Schafsweide zu sein. 

Weitere Informationen zu LEADER siehe Homepage der Gemeinde Wenden.

Auch UWG für Erhöhung der Grundsteuer B

Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss am 08. 12. 2014 einstimmig, neben der Gewerbesteuer und der Grundsteuer A auch den Hebesatz für die Grundsteuer B zum 01. 01. 2015 von 413 auf 423 Punkte – entsprechend 2,4% – zu erhöhen.  Für ein 1000 m² großes bebautes Grundstück wird die Steuerlast beispielsweise um etwa 10,00 € steigen. Eine moderate Erhöhung finden wir, die angesichts eines Haushaltslochs von ca. 3,0 Mio. €  zu vertreten ist. Im Übrigen hat die Kommunalpolitik relativ wenig Einfluss auf diese Steuersätze, die als Berechnungsdaten von der Landesregierung vorgegeben werden und unter anderem Grundlage für die von der Gemeinde zu zahlende Kreisumlage ist. Würde die Gemeinde die Steuern nicht erhöhen, brächte das zusätzlich zum niedrigeren Steueraufkommen weitere finanzielle Einbußen. Natürlich sind Steuererhöhungen unpopulär, jedoch, wie kurz angedeutet, zwingend, um die Wirtschaftskraft der Gemeinde Wenden und ihre Leistungen weiterhin zu erhalten. Und im Gegensatz zu manchen anderen Städten und Kommunen in NRW, in denen die Hebesätze bis um das Doppelte höher sind, kann man die Gemeinde Wenden quasi zu einer „Niedrigsteuer-Oase“ zählen.