Die „wendsche“ Zukunft mitgestalten

Wahlplakat der UWG Wenden zur Kommunalwahl 2014

Wahlplakat der UWG Wenden

Die UWG Wenden stellt ihre 17  Kandidaten und Erwartungen für die Kommunalwahl vor

Mit erfahrenen Kommunalpolitikern und gestandenen Persönlichkeiten mit breitem Hintergrund, darunter sechs neue Gesichter mit hoher Motivation, geht die UWG Wenden erwartungsvoll in die Gemeinderatswahl.

Wahlbezirk/UWG-Kandidat/(Listenplatz):

001      Wenden-Nordwest, Möllmicke Nordost: Raphael Heinrich (15)

002      Wenden-Südwest: Ulrich Heinrich (1)

003      Wenden-Ost: Thomas Bronder (9)

004      Möllmicke: Stefan Schneider (10)

005      Gerlingen-Süd: Christian Wagener (13)

006      Gerlingen-Nordost, Elben-West: Thorsten Scheen (4)

007      Hillmicke, Wendenerhütte, Büchen, Huppen, Schwarzbruch: Michael Decher (14)

008      Hünsborn-West: Guido Pasternack (7)

009      Hünsborn-Südost: Gerhard Jung (11)

010      Hünsborn-Nordost: Bastian Wurm (8)

011      Altenhof-Girkhausen: Bernhard Klein (6)

012      Schönau-Ost, Altenwenden: Karl-Heinz Scheen (17)

013      Schönau-West, Elben, Scheiderwald: Thomas Dröscher (5)

014      Rothemühle, Rothenborn, Heid, Trömbach, Bebbingen: Heinz Zimmermann (2)

015      Römershagen, Döingen, Dörnscheid, Vahlberg, Brün, Hoffnung: Heike Quast (3)

016      Ottfingen-Süd: Peter Hacker  (16)

017      Ottfingen-Nord: Heinz-Josef Kirschey (12)

Alle Kandidaten, insbesondere die „neuen“ Bastian Wurm, Stefan Schneider, Karl-Heinz Scheen, Thorsten Scheen, Thomas Dröscher und Heike Quast, werden hier noch näher vorgestellt.

Die Reserveliste wird von Ulrich Heinrich, Vorsitzender der UWG und der Ratsfraktion, angeführt.  Auf Platz 2 steht der  Ratsherr und stellvertr. UWG-Fraktionsvorsitzender Heinz Zimmermann. Auf den aussichtsreichen Platz 3 wurde die Diplom-Kauffrau Heike Quast aus Döingen gewählt. Die UWG sieht  eine reelle  Chance, wieder mit einer kompetenten Frau im Gemeinderat vertreten zu sein.

Die UWG will sich als drittstärkste politische Kraft in der Gemeinde Wenden behaupten und strebt ein Wahlergebnis von 10% (plus X) an, das  bei der letzten Kommunalwahl 2009 denkbar knapp verpasst wurde. Nur acht Stimmen haben für den vierten Sitz im Gemeinderat gefehlt.

 Rückblick und Vorschau

Die UWG mach Politik nicht in der Presse, sondern im Rathaus. Über das Wichtigste, was sie dort in den zurückliegenden fünf Jahren angestoßen und im Kern mitgestaltet hat, wird sie noch besonders informieren, ebenso über ihre Leitsätze zu Politikschwerpunkten der nächsten Jahre. So bekommen die Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, die politische Arbeit der UWG zu bewerten und ihre Wahlentscheidung zu treffen.

Gemeinsam die Zukunft  gestalten

Die Gemeinde Wenden steht im Landesvergleich ausgesprochen gut da. Die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ist mit den Lebensumständen sehr zufrieden. Das ist unstrittig der Verdienst aller politischen Kräfte. Aber auch das breite bürgerschaftliche Engagement hat zu den Errungenschaften beigetragen. Andererseits steht auch die Gemeinde Wenden vor vielfältigen Herausforderungen. So müssen neben anderen wichtigen Aufgaben vom zukünftigen Gemeinderat insbesondere die Finanzkraft gesichert, der demografische Wandel, die Energiewende und Investitionen in die Infrastruktur bewältigt werden.  Nur so kann der Wohlstand in der Gemeinde erhalten und weiter ausgebaut werden. Das wird – wie bisher – nur gemeinsam funktionieren. Die UWG Wenden wird dazu anlassbezogen Impulse geben, Alternativen anbieten und überzeugende Lösungen unterstützen.

„Kommunal-Soli“ und Landesentwicklungsplan erschweren die Entwicklung der Gemeinde

Die Zukunft kostet Geld. Es stünden in den nächsten sechs Jahren etwa 1.4 Mio. Euro mehr zur Verfügung, müsste die Gemeinde nicht die von der rot-grünen Landtagsmehrheit beschlossene Abundanzumlage („Kommunal-Soli“) in Höhe von rd. 240.000 € jährlich zur Sanierung sogenannter Pleitestädte abführen. Für viel Sinnvolles könnte „unser“ Geld vor Ort eingesetzt werden. Stattdessen wird es in Dortmund, Essen oder  anderswo ausgegeben. Die UWG hat der Klage der Gemeinde Wenden gegen den „Griff in die Gemeindekasse“ zugestimmt und wird auch weitergehende Maßnahmen unterstützen.

Angesichts stabiler Einwohnerzahlen, starker Nachfrage an Baugrundstücken (auch von auswärtigen Bauwilligen), intakter Ortszentren ohne Leerstandsprobleme und von unternehmerischen Investitionsplänen, setzt sich die UWG für die bedarfsgerechte Ausweisung von Wohnbau- und Gewerbeflächen in der Gemeinde Wenden ein, selbstverständlich unter angemessener Wahrung des Natur- und Umweltschutzes.

Allerdings ist zu befürchten, dass die Erschließung von benötigten Flächen erheblich erschwert wird, wenn nicht sogar zum Stillstand kommt, sollte der von der Landesregierung genehmigte Entwurf des Landesentwicklungsplans (LEP) Wirklichkeit werden. In Orten mit weniger als 2000 Einwohnern (u. a. in Hillmicke, Altenhof, Schönau und Rothemühle) wäre ein kleines Baugebiet  ebenso unmöglich wie die Ansiedlung eines Handwerksbetriebes am Ortsrand. Der LEP „ist von zu viel grüner Handschrift geprägt. Er macht unsere Dörfer kaputt und könnte verheerende Folgen für Gewerbesteuer, Arbeits- und Ausbildungsplätze haben“, macht sich massive Kritik breit. Dieser hat sich  die Gemeinde im Grundsatz angeschlossen, was die UWG richtig findet und unterstützt.

Wahlplakat UWG Wenden zur Kommunalwahl 2014

Wahlplakat UWG Wenden zur Kommunalwahl 2014

Gruppenbild der UWG-Kandidaten

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Hintere Reihe von links: Christian Wagener, Bastian Wurm, Stefan Schneider, Michael Decher, Raphael Heinrich, Thomas Bronder, Bernhard Klein, Guido Pasternack

Vordere Reihe von links: Heike Quast, Thomas Dröscher, Ulrich Heinrich, Thorsten Scheen, Heinz-Josef Kirschey, Karl-Heinz Scheen, Gerhard Jung. Es fehlen Heinz Zimmermann und Peter Hacker

Die neuen UWG-Kandidaten stellen sich vor

Die "neuen" Kandidaten (von links): Karl-Heinz Scheen, Thomas Dröscher, Stefan Schneider, Heike Quast, Thorsten Scheen, Bastian Wurm

Die „neuen“ Kandidaten (von links): Karl-Heinz Scheen, Thomas Dröscher, Stefan Schneider, Heike Quast, Thorsten Scheen und Bastian Wurm.

Bastian Wurm: Ich bin 23 Jahre alt und ein „echter“ Hünsborner Junge. Als Bürokaufmann bin ich in der Produktionssteuerung tätig und stehe kurz vor der Staatsprüfung zum Betriebswirt. In meiner Freizeit spiele ich Fußball und bin Laienschauspieler im Theaterverein Hünsborn. Ich interessiere mich für  die Kommunalpolitik, weil sie für jeden quasi vor der eigenen Haustür stattfindet, und daher sehr wichtig ist. Konkret möchte ich mich für die Belange der Jugend einsetzen und in der Gemeinde Wenden ein Jugendparlament auf den Weg bringen. 

Heike Quast: Ich bin 45 Jahre alt und wohne in Döingen. Ich arbeite als Dipl. – Kauffrau seit 15 Jahren im Finanzbereich der Stadt Köln. In meiner Freizeit singe ich im Frauenchor ProMusica in Gerlingen. Kommunalpolitisch möchte ich meine Ideen für die weitere Gestaltung unserer Gemeinde einbringen. Dazu gehört für mich als Grundvoraussetzung eine solide Haushaltspolitik, die auch für zukünftige Generationen Handlungsspielräume erhält. Zudem liegen mir die Belange von Frauen und Mädchen am Herzen. Kommunalpolitik verstehe ich selbstverständlich auch als Frauen- und Familienpolitik.

Stefan Schneider: Ich bin 30 Jahre alt und wohne im schönen Möllmicke. Beruflich bin ich als gelernter Mediengestalter für ein Hamburger Unternehmen im Bereich der Druck-und Verpackungsbranche im Außendienst tätig. Meine Freizeit verbringe ich gerne in der heimischen Natur, vor allem mit Joggen und Snowboarden. Beruflich bin ich viel in ganz Deutschland unterwegs. Dabei stelle ich immer wieder fest, wie intakt und lebenswert unser Wendsche ist. Kommunalpolitisch möchte ich mich insbesondere um die weitere Entwicklung unserer  Dörfer, den Ausbau des Freizeit- und Erholungswertes unserer Gemeinde sowie die Wirtschaftsförderung (einschl. Handel und Gewerbe) bemühen. 

Thomas Dröscher: Ich bin verheiratet, 54 Jahre alt, wohnhaft in Schönau. Als Verwaltungsfachwirt beim Ordnungsamt der Stadt Meinerzhagen bin ich dort Vorsitzender des Personalrates und des gewerkschaftlichen Komba-Ortsverbandes. Ehrenamtlich engagiere ich mich als Präsident des Karnevalsvereins Schönau-Altenwenden. Weil ich davon überzeugt bin, dass es ein Ausdruck gelebter Demokratie ist, sich kommunalpolitisch zu engagieren, bewerbe ich mich als UWG-Kandidat um einen Sitz im Gemeinderat Wenden. Ich möchte unsere Zukunft aktiv mitgestalten. Meine Schwerpunkte liegen vor allem in der Energie- und Umweltpolitik, die auch auf Gemeindeebene immer mehr an Bedeutung gewinnen. 

 Thorsten Scheen: Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei Töchtern und lebe mit meiner Familie in Wenden. Als Polizeibeamter versehe ich Dienst bei der Polizeiwache Lennestadt. Die Kommunalpolitik hat mich  schon in jungen Jahren interessiert. Als 20-Jähriger wurde ich bereits 1994 als Mitglied der CDU in den Gemeinderat gewählt, dem ich bis 1999 angehörte. Aus persönlichen Gründen bin ich aus der CDU ausgeschieden und 2012 der UWG beigetreten. Diese vertrete ich seit 2012 als Sachkundiger  Bürger im Sport- und Kulturausschuss. Neben Sport und Kultur möchte ich mich insbesondere für den Schul-, Jugend- und Sozialbereich politisch engagieren.

Karl-Heinz Scheen: Ich bin 63 Jahre alt, verwitwet, Rentner und wohne in Altenwenden. Viele Jahre war ich Offizier und 2. Vorsitzender des Schützenvereins Schönau-Altenwenden. Ich verfolge seit je her die Kommunalpolitik. Und da ich mich noch lange nicht zum „alten Eisen“ zähle, kandidiere ich für die UWG. Sie hat mich wegen ihrer sachlichen Politik und ihren klaren Standpunkten überzeugt. Politisch möchte ich mich vor allem mit Seniorenpolitik befassen, für die Vereine einsetzen und für die kleinen Dörfer stark machen. Sie dürfen auch zukünftig nicht zu kurz kommen. 

 

 

 

 

 

 

 

Wassertiefe schlug hohe Wellen

Es war kein Aprilscherz. Am 1. April hatte der Gemeinderat aufgrund von Bürgeranträgen – wie tags zuvor schon der Haupt- und Finanzausschuss – über die Wassertiefe von 1,30 m oder 1,80 m im Wendener Schwimmbad am „Warmwasser-Donnerstag“ zwischen 17.00 und 18.30 Uhr zu entscheiden. Nach heftiger Auseinandersetzung, insbesondere zwischen Wolfgang Solbach (CDU) und Lutz Schabelon (SPD), dürften schließlich  für alle Beteiligten  akzeptable Badezeiten beschlossen worden sein. Siehe dazu ausführlich die Berichte in den heimischen Tageszeitungen (SZ, WR, WP) vom 03. 04. 1014.

Festzuhalten bleibt: Solche Probleme hätten manche anderen Gemeinden gerne. Die reden nicht über 1,30 m oder 1,80 m tiefes Badewasser.  Denen steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Und da geht es nicht um Badezeiten, sondern um Bäderschließungen!